Privatprivat und öffentlichprivat

Notiz vom 22. Februar 2008 in Leben | 4 Kommentare

privat
Es ist ein Dilemma. Es liegt mir nämlich auf der Zunge – nein, falsche Metapher, vielmehr geht es ums Das-Herz-nicht-auf-der-Zunge-tragen-wollen (holprig, aber als Metapher schon besser). Denn es gäbe so viel zu sagen, so viel ist passiert. Aber das alles hier ins Blog zu schreiben wäre nun doch zu – hm – unprivat. Dabei sind es doch gerade die privaten Momente, die Ansichten und ganz subjektiven Einsichten, die ein Blog interessant machen; die besten YouTube-Links findet ihr schließlich auch woanders.

Ich habe das noch nicht gelöst. Vielleicht denke ich mir ein Alter Ego aus und lasse ihn – fiktiv und verschlüsselt natürlich – das erleben, was ich hier nun doch nicht ausplaudern möchte. Mal sehen, wahrscheinlich nicht.
Jetzt muss ich noch ein bisschen über das Privatprivate und das Öffentlichprivate nachdenken. Vielleicht schreib ich auch bald mal wieder was ins Blog. Ja, mir gehts gut.



Weiterlesen:

M.
Selbstportrait ...
Wikisupport
Wenn ich das könnte

4 Kommentare

  1. judith
    22. Februar 2008

    „Ja, mir gehts gut.“

    na, das ist doch schomal was 🙂

    liebe grüße von judith, der das herz oft auch zu auf der zunge liegt, die das andererseits aber auch schön findet, weil man nur so wirklich etwas vom anderen erfährt und teilhaben kann… hm?!

    Reply
  2. markus
    22. Februar 2008

    Ja, da hast du Recht.
    Aber du weißt ja auch viel mehr, als ich jemals ins Blog schreiben würde 8) …

    Reply
  3. b@ss
    23. Februar 2008

    Völlig richtig! Die gesunde Mischung zu finden, ist wirklich schwierig. – DU bist der Entscheidungsträger 😉
    Schön, zu wissen, dass es Dir gut geht. – Das zu erfahren, führt den Leser schon ein Stück weit in Deine Privatsphäre.
    Das musikalische „Du“, der (große) Teil Deiner persönlichen Selbstverwirklichung, an dem Du die Leser dieses Blogs teilhaben lässt, offenbart schon eine ganze Menge. „Sag es durch Musik“… 😉
    Und für die, die diese Sprache nicht sprechen oder nicht so gut verstehen, kannst Du ja das ein und andere erklärende Wort hinzufügen.

    Reply
  4. Guckmalmenschhasteschongesehn? | Chillerstadt-Blog
    5. März 2009

    […] Es steht jedem frei, die Grenze zwischen öffentlich und privat selbst und individuell zu ziehen. Dann aber bitte nur für sich. Und bei lustigen Feten-Reportagen […]

    Reply

Kommentieren: