Keine Grenzen, nur noch Sein.

Notiz vom 24. Februar 2010 in Leben | Kommentieren?

Ich frag mich schon die ganze Zeit, ob Du mich jetzt siehst,
ob Du mich hörst, Du in meiner Nähe bist.
Ich will Dich fragen was Du tust und wohin Du gehst,
will nur wissen, ob Du mich verstehst.

Lauf durch Straßen ohne Farben, ohne Spuren, ohne Narben,
ohne Alter, ohne Zeit, für den nächsten Weg bereit,
kann jetzt da sein oder hier, überall bin ich bei Dir,
schließ die Augen, atme ein, keine Grenzen, nur noch Sein.

Fühl mich schwerelos, kann den Boden nicht mehr seh’n,
komm Dir näher, kann Dich hör’n, kann Dich fast schon seh’n,
hab ein’n Teil von Dir dabei,
wir sind Eins und Du bist Zwei.

Verlier ein’n Teil von mir auf meinem Weg zu Dir,
lös mich auf in dieser Stunde und Minute und Sekunde,
kann jetzt da sein oder hier, überall bin ich bei Dir,
schließ die Augen, atme ein, keine Grenzen, nur noch Sein.



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