2008

Der abgeschlossene Roman

kasse_
An der Kasse.
Sie: Hat Ihre Frau eine Kundenkarte?
Er: Ich habe keine Frau.
Sie: ...?!!?

Alle ab. Vorhang.

Epilog:
Er hat was gegen Kundenkarten. Und gegen dämliche Fragen.
Aber nichts gegen Frauen.

Downhill

Frisch aus der Chillerstadt: die Musik und der Schnitt für dieses Video, das ich für die Agentur gemacht habe:

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Melodien für Millionen: NoTalkRadio #36

NoTalkRadio
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Demoszene

Beim Wort Demoszene denke ich nicht zuerst an lautstarkes Pappenschwenken und Meinungkundtun, sondern eher an die drei Songs, die man am besten kann und deshalb gleich vielfach auf selbstbeschriftete Audio-Cassetten aufnimmt, um diese dann zu verschenken. Alles falsch. Hier geht es um etwas ganz anderes; sehr interessant, technisch wie auch ästhetisch:

Elektrischer Reporter – Demoszene: Hollywood in 64 Kilobyte

Lifted

Ist zwar schon von 2006 (lief damals im Kino als Vorfilm zu „Ratatouille“), ich kannte ihn bis eben aber trotzdem nicht:

Die Mimik ... spitze. Lifted: bei Pixar | bei Wikipedia (engl.)
PS: Ein gute Gelegenheit, noch mal an den großartigen Kurzfilm Delivery von Till Nowak - nicht von Pixar - zu erinnern!

Über die Lust, zu spät ins Bett zu gehen

nacht
Ich weiß nicht woran es liegt, dass ich regelmäßig - wider jede Vernunft - zu spät ins Bett gehe. Doch, ich weiß es: Es gibt jeden Abend noch 1.000 tolle Sachen, die ich jetzt noch dringend machen oder lesen oder erledigen oder ausprobieren oder herausfinden oder wissen muss. Um die Uhrzeit klingelt kein Telefon mehr, es ist Ruhe im Haus, die Mails, die jetzt noch kommen sind meistens private und Fernsehen ist eh schon lange kein Thema mehr (na gut, mal abgesehen von Dienstag, 21.15 Uhr, RTL). Die besten Voraussetzungen also, um mal in aller Ruhe durchzulesen, was der Feedreader eingesammelt hat, endlich mal Die Zeit durchzusehen - schließlich erscheint heute schon die neue, endlichendlich noch mal Musik zu machen und so weiter und so fort. Dabei immer wieder der Blick auf die Uhr: Oh Mann, schon wieder so spät, morgen um 6.15 Uhr ist die Nacht rum ... egal.
Dass ich die Nacht mag, hab ich ja hier schon mal kurz erwähnt. Dass der Morgen danach meistens so früh und immer so zwangsläufig kommt, ist ein Problem, das ich noch nicht gelöst habe. Dafür muss ich mir mal einen Abend Zeit nehmen ...

M. (2)

alh2
Letzten Samstag war ich wieder an Deinem Grab. Es war Allerheiligen und natürlich war auf dem Friedhof fast so viel los wie beim Lukasmarkt. Ich hatte gedacht, dass ich mittlerweile einigermaßen darauf vorbereitet bin. Bin ich nicht. In dem Moment, als ich vor dem Grab stand, musste ich mir sehr viel Mühe geben, nicht ganz laut SCHEISSE zu schreien, und „Warum Du?“
Ich kann es immer noch nicht fassen, da stimmt was nicht, ich hab das so nicht bestellt und das darf so nicht sein. Dass Du da unten in der Erde liegst - für immer - ist jenseits von allem, was ich mir vorstellen kann (und ich kann mir eine Menge vorstellen).
Aber zwischen all den fein und liebevoll herausgeputzten Gräbern - schließlich war Allerheiligen - war Dein Grab doch ein ganz Besonderes: Es hat geleuchtet. All die Blumen, all die Kerzen, all die Zeichen von Menschen, die an Dich denken.
Und ich bin sicher: Dein Grab würde auch ohne all die Kerzen im Dunkeln leuchten.

P!nk (3)

Nein, man kann das gar nicht oft genug sagen: Die ist wirklich, wirklich klasse. Und das gilt auch für das neue Album „Funhouse“. Neben den obligatorischen Krachern ist auch wieder was Leises dabei, ein Song, der in der Liga von „Dear Mr. President“ spielt:

Ich hab das neue Album schon ein paar Mal durchgehört, seit es am vergangenen Freitag erschienen ist und kann es euch nur wärmstens ans Herz legen!

Dr. Jekyll und Mr. Hyde [Update: alle 10 Teile]

jekhyd
Design © Jan Haehnel
Vor einiger Zeit fragte mich Deef von der Gefühlskonserve, ob ich Lust hätte, die Musik zu seinem neuen Hörbuch Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde zu machen, das er als Podcast veröffentlichen möchte. So schnell habe ich noch nie "ja" gesagt: erstens, weil ich Deefs Podcast ohnehin sehr schätze, zweitens, weil die Geschichte von Jekyll und Hyde faszinierend und zeitlos ist, drittens, ... weiterlesen

Lieblingsfoto des Tages:

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... gesehen bei Spreeblick.

Finaler Wunsch: Erkenntnis

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Ja, heute geht es um nicht weniger als den Sinn des Lebens. Ham Se’s nich ’n bisschen kleiner? Nein, heute nicht. Ich würde zu gerne verstehen, wie das alles funktioniert: das Leben, das Miteinander, das Warum und das Warum-nicht, das Kommen und Gehen; wie alles mit allem zusammenhängt und ob überhaupt. Was davor kam und was danach kommt, ob alles schon lange vorherbestimmt ist oder ob jeder die Wahl hat, ob es einen Jemand oder ein Etwas gibt, der alles in der Hand hat oder ob der Sinn für uns vielleicht letztlich doch der selbe ist wie - hm - sagen wir, wie für eine Stubenfliege: Sinn des Lebens: leben. Ende der Durchsage.
Ja, wenn ich mir was wünschen dürfte, dann würde ich gerne wissen, wie das alles funktioniert. Das. Alles.

Phillip Toledano: Days With My Father

tol
Ein großartiges, sehr leises, aber unglaubliches intensives Foto-Portfolio des Fotografen Phillip Toledano: Days With My Father. Wenn ihr Zeit und Ruhe habt, seht es euch an und lest die Texte.

It’s amazing. My father is so appreciative of the love he receives.
Each visit is an incredible gift, to him, and to me, as though we’re both drinking deeply from the same well, for one last time.

M.

m_
Ich habe nicht geahnt, dass es das letzte Mal ist, als wir vor ein paar Wochen abends unterwegs waren, wie schon so viele Male davor: erzählt, zugehört, Bier getrunken, aufs Wasser geguckt, gelacht, wohl gefühlt; in einer Freundschaft, die schon über 20 Jahre besteht und auf die ich mich immer verlassen konnte. Immer. Jetzt bist du nicht mehr da und ich kann es nicht fassen.
Vielleicht spürst du, dass ich an dich denke. Wo immer du jetzt auch bist.





Die Liste

liste
Dieser Text kam heute per E-Mail. Ich habe nur den letzten Absatz gekillt („... schicke diese Mail an 15 Leute, die du kennst ...“), denn ich mag keine Ketten-Mails. Was ich aber mag, sind solche Geschichten. Ja, ich mag so was:

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und ...


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Portugal

CIMG2076-kl
Ich habe so langsam den Verdacht, dass „Urlaub machen“ eigentlich eine ziemlich gute Idee ist (selbst für mich als bekennenden Urlaubsmuffel). Und deshalb gibts jetzt ... weiterlesen

Selbstportrait ...

maka-manga
... per Face Your Manga. [via]

Mittwoch Abend, Close To Home

closetohome

Dieser Song von Lyle Mays begleitet mich schon seit vielen Jahren und ich bin immer wieder sprachlos, wie unglaublich schön er ist. Gestern Abend, auf dem Weg nach Hause, habe ich das passende Foto dazu gemacht.

One Republic - Tyrant

Erinnert mich zwar an U2, ist aber trotzdem klasse:

*gnihihihihi*
One Republic - Tyrant | bei iTunes

Chillerstadt - seit 1957 ...

goo
Ein bisschen überrascht war ich schon, als ich herausgefunden habe, dass Chillerstadt auf der Google Timeline bereits im Jahr 1957 auftaucht (so alt bin ich doch noch gar nicht, also, jedenfalls nicht sooo alt, und - gab’s da eigentlich schon das Internet?). Die Lösung ist ganz einfach und findet sich im Adventures In Radio-Podcast, Episode 63 und Episode 66. Oder bei Google.

Linsen, Spätzle und Wolken

l-s-w
Wenn ich beim Mittagessen weder auf meinen Teller noch meinem Gegenüber ins Gesicht sehe, dann liegt das daran, dass sich die Wolken täglich aufs neue darin übertreffen, ganz, ganz großes Bombastkino auf den Himmel zu zeichnen. Und dass dieser Satz auch für zwei gereicht hätte, liegt daran, dass ich immer noch so überwältigt bin.

布袋寅泰 - Battle Without Honor or Humanity

Der Original-Song aus dem Soundtrack zu Kill Bill ist schon ein Hinhörer - fett und mit Hymnencharakter; aber diese Unplugged-Version ist ein echtes Sahnehäppchen:

(Hier und hier gibts das Ganze nochmal mit E-Gitarrenbrett, ebenfalls live.) Tomoyasu Hotei (jap. 布袋 寅泰 Hotei Tomoyasu) ist ein japanischer Musiker und Schauspieler, der in Europa vor allem durch diesen Song und seine erste Rolle im Film Samurai Fiction bekannt ist. In seinem Heimatland ist Hotei ein Superstar und kann nicht unerkannt auf der Straße herumlaufen. (weiter bei Wikipedia)

KonFerenz: das zweite Album und ein "PreRelease"

konf08
Wenn der Sommerhit nur noch ein bisschen in den Ohren brummt und der Herbst endlich vor der Tür steht, ist das Warten vorbei: Das zweite Album von KonFerenz erscheint. Für die Zeit dazwischen haben sich die KonFerenzler - speziell für Podcaster - was Feines ausgedacht:

Wir haben uns deshalb entschlossen, für interessierte Podcaster, die unsere Musik mögen, ein Medley der darauf befindlichen Stücke zur Verfügung zu stellen, um dieses dann zum Release in eurem Podcast senden zu können.

Alle Infos dazu gibts hier; wer kann, will und darf, verewigt sich dort in den Kommentaren und wartet gespannt aufs Christkind auf den Pre-Release.
(Darf ich sagen, dass ich das neue Album schon gehört habe? Egal, ich sag’s trotzdem. Also: Ich hab "InTakt" schon gehört, sogar schon ein paar Mal. Und ich kann euch sagen: Hier ist ein wirklich feines Stück Musik entstanden. Wer "KonTakt" mag, wird "InTakt" lieben!)

Der Sommerhit 2008

s08
Mitte Juli, also höchste Zeit, sich über die Wahl zum Sommerhit des Jahres Gedanken zu machen. Norman hat schon mal vorgelegt und ... weiterlesen

Save The World

savetheworld

Springer stellt auf Apple um

Diese Videobotschaft des Axel-Springer-Vorstandsvorsitzenden Dr. Mathias Döpfner an seine Mitarbeiter hat mir gerade mal kurz die Sprache verschlagen; darf ich hoffen, dass die positiven Vibrationen des Apfels künftig die BILD weniger unerträglich machen? Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

[via | youtubedirekt]

Wolfgang Haffner - Crusin

Manche Songs sind so schön, dass man's kaum glauben kann; der hier zum Beispiel. (Wieder mal ein Tipp von Marc, und für mich eine Erinnerung an ein wunderbares Wochenende.)

Video bei YouTube | iTunes | Amazon

Transmission 08

transmission08
Vor ein paar Tagen ist im NoTalkRadio-Postfach diese E-Mail gelandet:
hallo no talk, wuerden uns freuen wenn ihr auf eurem blog uebers transmission festival berichten wuerdet. allerbeste gruesse [...] das line up gefaellt euch bestimmt
Stimmt! Was ich da so seh und hör klingt äußerst spannend:
Transmission '08 takes place in Kufstein, Austria between July 4th - 6th 2008. [...] Combining live musical performances, visual art, multimedia installations, music seminars, and arthouse cinema, Transmission will provide its visitors with the complete aural and visual experience. Our aim is to make Transmission a personal and intimate arts and culture experience, not just for the audience, but also for the artists taking part in the event.
Einen kleinen Vorgeschmack findet ihr links im Last.fm-Player, die ganze Geschichte mit allen Infos rund um Transmission 08 findet ihr auf transmissionfestival.com und auf myspace.com/transmissionfestival. Hingehen!

"Ich schmecke junges Leder ..."

rw

Aaaah! Recht frühreif, aber schon von Charakter! Ein starkes Rückgrat aus Walnuss und Erdbeere - blümerant, aber auf erdige, ehrliche Art. Ein Echo aus Lakritz hallt lange am Zäpfchen nach und seilt sich dann tief in die Speiseröhre ab. Ein Reifeton, der schmeckt wie eine alte Geige, die ein vertrautes Wiegenlied spielt. Der unvermeidliche Pfirsich, der in jedem Roten lungert, aber paniert mit mürbem Keks. Da ist Kerzenfett. Neuschnee. Spekulatius. Wenig Finesse, dafür eine burschikose Säure, die etwas breitschultrig ist an den Kanten, aber korrekt ins Holz nagelt ...

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The best things in life

best_things
[stencilrevolution, via]

Eliane Elias: Samba Triste

elel
Weiß der Himmel, warum ich euch das so lange vorenthalten habe: Die Links zu Eliane Elias und diesem Video, das mich wirklich für ein paar Minuten den Atem anhalten lässt, habe ich nämlich schon im letzten August rausgesucht. Ich weiß auch nicht mehr, ... weiterlesen

Jessica Rabbit - untooned

jr-u
Wer sich damals schon gefragt hat, wie Jessica Rabbit wohl in echt aussehen würde (komm, das wollten wir doch alle wissen, gibs zu, oder?), hat jetzt endlich die Möglichkeit, es herauszufinden: Pixeloo hat sie zusammenretuschiert, oder - besser gesagt - „create her with realistic lighting and textures“. Amazing! ... weiterlesen

Jeff Jarvis: Journalismus im Internet-Zeitalter

Ein kluges Interview mit dem ebenso klugen Jeff Jarvis (Blog, Wikipedia) ist beim Elektrischen Reporter von Mario Sixtus erschienen:

News-Medien werden schrumpfen. Punkt!”, sagt Jeff Jarvis im Interview. Außerdem äußerst Jarvis sich im Gespräch über Verlage, die Web-Communities kaufen, die veränderte Beziehung zwischen Medien und der Öffentlichkeit und erklärt, warum es seiner Meinung nach für Journalisten ein Fehler ist, Social Networks zu ignorieren.

Klicken, sehen und zuhören:

[via]

Wieso eigentlich „Bockmist“?

hughla
446 Seiten in weniger als 24 Stunden gelesen: Das sagt zwar noch lange nichts über die Qualität eines Buches aus, aber einiges über den Spaß, den ich beim Lesen hatte. Autor ist Hugh Laurie, der mir als bekennendem Dr. House-Fan ohnehin sympatisch ist, und „Bockmist“ ist sein erster und bisher einziger Roman. Warum man das Buch allerdings Bockmist nennen muss - der Roman erschien in Deutschland bereits 1997 unter dem Titel Der Waffenhändler - bleibt mir ebenso ein Rätsel wie die blaue Unterhose, die das Buchcover ziert. Aber der Heyne-Verlag hat sicher einen guten Grund dafür, die Titelgestaltung im Fahrwasser erfolgreicher Bücher vom Modell freigestelltes-Foto-auf-knalligem-Hintergrund-mit-ein-Wort-Buchtitel anzulegen (siehe z. B. Vollidiot, Feuchtgebiete, etc. ). Aber wer wird denn schon ein Buch nach seinem Cover beurteilen? Eben.
Worum es geht, ist schnell erzählt: ... weiterlesen

Bê live im Bix

Das Thema Film beschäftigt mich ja schon ein ganze Weile, und jetzt gibts auch endlich was Selbstgedrehtes: Am 19. April war ich im Bix beim Konzert von a. k. a. Betina Ignacio und Band (Homepage, Myspace-Seite) und - was soll ich sagen - ich bin immer noch völlig verzaubert. Aber seht selbst:



Wunderbar. So ein kleines Filmchen kann die Atmosphäre dieses ... weiterlesen

Rückwärts ist das neue Vorwärts

Weiß ist das das neue Schwarz und Langsam das neue Schnell. Vorwärts und rückwärts gleichzeitig geht auch, das heißt dann Palindrom, ist aber nicht so spannend, wie man vermutet, außer bei Anna.
Wenn aber jemand etwas rückwärts tut, um es nachher wiederum rückwärts ablaufen zu lassen (rückwärts-rückwärts also, was dann aussieht wie vorwärts, klar?), dann gehört er zu den Sensei Studios und hat einen faszinierenden kleinen Film daraus gemacht:

Jetzt kommt Werbung

eink
Seit einigen Wochen schon unterhält uns Alex vom Tellerrand mit den schönsten, schrägsten, schlimmsten oder sonstwie bemerkenswertesten Corporate Anthems, auch Firmenhymnen oder einfach Firmensongs genannt. In wenigen Tagen geht nun die Werbeparade online, die das ganze Elend in seinem vollen Ausmaß die ganze Vielfalt dieser oft sehr eigenen, aber manchmal auch erstaunlich guten Songs darstellt und in ein Ranking bringt, wie sich das eben für eine anständige Hitparade gehört. Dazu hat er mit Norman eine Jury einberufen, der - neben mir - auch noch die Kollegen Jürgen, Mike und der Dübel anzugehören die Ehre haben ... weiterlesen

Klammer auf:

sptz
Ich muss ab und zu mal nachsehen, ob es diese Seite noch gibt, so selten, wie ich gerade chillerstadte. Ja, es gibt sie noch. Schön. Und irgendwann hab ich dann bestimmt auch wieder Zeit, mich ein bisschen länger hier aufzuhalten. Wenn ich nicht so sehr mit Arbeit und Leben beschäftigt bin. Es sind noch Songs in der Pipeline ... Klammer zu.
(PS: 2008 wird bestimmt spitze. Ist auch nur 4 km entfernt.)

Klar.

Klar: Jan Delay kann nicht singen. Weiß man. Weiß er selbst. Aber dafür, dass er nicht singen kann, singt er verdammt cool; dieser Song hat heute meinen Abend gerettet (ein Abend am Schreibtisch ...):

Privatprivat und öffentlichprivat

privat
Es ist ein Dilemma. Es liegt mir nämlich auf der Zunge - nein, falsche Metapher, vielmehr geht es ums Das-Herz-nicht-auf-der-Zunge-tragen-wollen (holprig, aber als Metapher schon besser). Denn es gäbe so viel zu sagen, so viel ist passiert. Aber das alles hier ins Blog zu schreiben wäre nun doch zu - hm - unprivat. Dabei sind es doch gerade die privaten Momente, die Ansichten und ganz subjektiven Einsichten, die ein Blog interessant machen; die besten YouTube-Links findet ihr schließlich auch woanders.

Ich habe das noch nicht gelöst. Vielleicht denke ich mir ein Alter Ego aus und lasse ihn - fiktiv und verschlüsselt natürlich - das erleben, was ich hier nun doch nicht ausplaudern möchte. Mal sehen, wahrscheinlich nicht.
Jetzt muss ich noch ein bisschen über das Privatprivate und das Öffentlichprivate nachdenken. Vielleicht schreib ich auch bald mal wieder was ins Blog. Ja, mir gehts gut.

Der Denker und Der Kuss

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Aus der Reihe „Ideen zum Niederknieen“: zweimal Rodin auf einem Plakat der Design-Agentur The Chase für einen Online-Dating-Service.
[via]

Vimeo: Online-Video in Feinkost-Qualität

vim
Vimeo habe ich erst vor kurzem entdeckt; auf den ersten Blick das 37. YouTube-Me-Too, schön webzwonullig gestaltet und so, auf den zweiten Blick aber eine wirklich höchst erstaunliche Video-Plattform. Die beiden kleinen Videos, die ich in letzter Zeit zusammengeschnitten habe - Heat und Go Out - habe ich jetzt auch bei Vimeo eingestellt und siehe da: Die technische Qualität ist erheblich besser als bei YouTube, Sevenload etc. Die Bildqualität ist weniger pixelig, ruckelig und unscharf und - was gerade bei Musikvideos ein entscheidender Vorteil ist - der Ton ist in Stereo!
Damit aber nicht genug ... weiterlesen

Lily


Lily Time-Lapse in HD von danLinfield bei Vimeo.

Heat - featuring Shereé

Ein neues Video zu einem Song, der schon etwas älter ist: Heat.
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Direktlink zum Video: mp4 | YouTube | Vimeo

Ich habe das Original ein wenig bearbeitet; ich mag das, wenn man immer nur einen Hauch weniger sieht als das, was man eigentlich sehen möchte ... Wer aber dennoch das Original sehen will, den Shereé Tiger Dance, der findet ihn hier im Internet Archive.

Freeze

Manche Ideen sind so einfach und so grandios, dass man niederknieen möchte; "Free Hugs" gehört für mich dazu und ebenso das, was ich heute bei Spreeblick gesehen habe: New York, Grand Central Station. Auf ein vorher verabredetes Zeichen halten über 200 Leute gleichzeitig in ihrer Bewegung inne. Nur die Nicht-Eingeweihten bewegen sich weiter und wundern sich. Klingt komisch? Ist aber faszinierend:

Frozen Grand Central from ImprovEverywhere on Vimeo.
Zitat:"That is the weirdest thing I’ve ever seen". Alles rund um diese Aktion findet man hier, bei Improv Everywhere.

Zufallscover

Heute Nacht kam mal wieder ein Stöckchen angeflogen, und wieder kam es von Marc aus dem Konferenzraum (ja, genau, jener Marc, der mich überhaupt erst dazu gebracht hat, mit diesem Blog anzufangen, hier).
Diesmal geht es darum, dass das Leben die besten Geschichten schreibt dass der Zufall die besten Plattencover gestaltet. Und zwar nach folgenden Spielregeln:
Dann muss man das Ganze nur noch ordentlich zusammenkleben und so siehts aus:

stoeckchen-cover

Ich bin begeistert! Das Foto passt ausgezeichnet in die Chillerstadt. Das verwendete Zitat stammt von niemand geringerem als Simone de Beauvoir - That's what I consider true generosity. You give your all, and yet you always feel as if it costs you nothing. - und der Bandname ist nur einen Klick von Padua entfernt.
Begonnen hat die ganze Geschichte offenbar in dieser flickr-Gruppe.
Und jetzt nehm ich mein Stöckchen und schmeiß es rüber zu Steffi und Florian.

P!nk (2)

Ach komm, die ist schon wirklich klasse:


Klasse? Sag ich doch.