"Ich schmecke junges Leder ..."

... weiterlesenAaaah! Recht frühreif, aber schon von Charakter! Ein starkes Rückgrat aus Walnuss und Erdbeere - blümerant, aber auf erdige, ehrliche Art. Ein Echo aus Lakritz hallt lange am Zäpfchen nach und seilt sich dann tief in die Speiseröhre ab. Ein Reifeton, der schmeckt wie eine alte Geige, die ein vertrautes Wiegenlied spielt. Der unvermeidliche Pfirsich, der in jedem Roten lungert, aber paniert mit mürbem Keks. Da ist Kerzenfett. Neuschnee. Spekulatius. Wenig Finesse, dafür eine burschikose Säure, die etwas breitschultrig ist an den Kanten, aber korrekt ins Holz nagelt ...
Eliane Elias: Samba Triste

Weiß der Himmel, warum ich euch das so lange vorenthalten habe: Die Links zu Eliane Elias und diesem Video, das mich wirklich für ein paar Minuten den Atem anhalten lässt, habe ich nämlich schon im letzten August rausgesucht. Ich weiß auch nicht mehr, ... weiterlesen
Jessica Rabbit - untooned

Wer sich damals schon gefragt hat, wie Jessica Rabbit wohl in echt aussehen würde (komm, das wollten wir doch alle wissen, gibs zu, oder?), hat jetzt endlich die Möglichkeit, es herauszufinden: Pixeloo hat sie zusammenretuschiert, oder - besser gesagt - „create her with realistic lighting and textures“. Amazing! ... weiterlesen
Jeff Jarvis: Journalismus im Internet-Zeitalter
Klicken, sehen und zuhören:News-Medien werden schrumpfen. Punkt!”, sagt Jeff Jarvis im Interview. Außerdem äußerst Jarvis sich im Gespräch über Verlage, die Web-Communities kaufen, die veränderte Beziehung zwischen Medien und der Öffentlichkeit und erklärt, warum es seiner Meinung nach für Journalisten ein Fehler ist, Social Networks zu ignorieren.
[via]
Wieso eigentlich „Bockmist“?

446 Seiten in weniger als 24 Stunden gelesen: Das sagt zwar noch lange nichts über die Qualität eines Buches aus, aber einiges über den Spaß, den ich beim Lesen hatte. Autor ist Hugh Laurie, der mir als bekennendem Dr. House-Fan ohnehin sympatisch ist, und „Bockmist“ ist sein erster und bisher einziger Roman. Warum man das Buch allerdings Bockmist nennen muss - der Roman erschien in Deutschland bereits 1997 unter dem Titel Der Waffenhändler - bleibt mir ebenso ein Rätsel wie die blaue Unterhose, die das Buchcover ziert. Aber der Heyne-Verlag hat sicher einen guten Grund dafür, die Titelgestaltung im Fahrwasser erfolgreicher Bücher vom Modell freigestelltes-Foto-auf-knalligem-Hintergrund-mit-ein-Wort-Buchtitel anzulegen (siehe z. B. Vollidiot, Feuchtgebiete, etc. ). Aber wer wird denn schon ein Buch nach seinem Cover beurteilen? Eben.
Worum es geht, ist schnell erzählt: ... weiterlesen
Bê live im Bix
Wunderbar. So ein kleines Filmchen kann die Atmosphäre dieses ... weiterlesen
On Air: NoTalkRadio #30
Rückwärts ist das neue Vorwärts
Wenn aber jemand etwas rückwärts tut, um es nachher wiederum rückwärts ablaufen zu lassen (rückwärts-rückwärts also, was dann aussieht wie vorwärts, klar?), dann gehört er zu den Sensei Studios und hat einen faszinierenden kleinen Film daraus gemacht:
Jetzt kommt Werbung

Seit einigen Wochen schon unterhält uns Alex vom Tellerrand mit den schönsten, schrägsten, schlimmsten oder sonstwie bemerkenswertesten Corporate Anthems, auch Firmenhymnen oder einfach Firmensongs genannt. In wenigen Tagen geht nun die Werbeparade online, die
Klammer auf:

Ich muss ab und zu mal nachsehen, ob es diese Seite noch gibt, so selten, wie ich gerade chillerstadte. Ja, es gibt sie noch. Schön. Und irgendwann hab ich dann bestimmt auch wieder Zeit, mich ein bisschen länger hier aufzuhalten. Wenn ich nicht so sehr mit Arbeit und Leben beschäftigt bin. Es sind noch Songs in der Pipeline ... Klammer zu.
(PS: 2008 wird bestimmt spitze. Ist auch nur 4 km entfernt.)
Klar.
Privatprivat und öffentlichprivat

Es ist ein Dilemma. Es liegt mir nämlich auf der Zunge - nein, falsche Metapher, vielmehr geht es ums Das-Herz-nicht-auf-der-Zunge-tragen-wollen (holprig, aber als Metapher schon besser). Denn es gäbe so viel zu sagen, so viel ist passiert. Aber das alles hier ins Blog zu schreiben wäre nun doch zu - hm - unprivat. Dabei sind es doch gerade die privaten Momente, die Ansichten und ganz subjektiven Einsichten, die ein Blog interessant machen; die besten YouTube-Links findet ihr schließlich auch woanders.
Ich habe das noch nicht gelöst. Vielleicht denke ich mir ein Alter Ego aus und lasse ihn - fiktiv und verschlüsselt natürlich - das erleben, was ich hier nun doch nicht ausplaudern möchte. Mal sehen, wahrscheinlich nicht.
Jetzt muss ich noch ein bisschen über das Privatprivate und das Öffentlichprivate nachdenken. Vielleicht schreib ich auch bald mal wieder was ins Blog. Ja, mir gehts gut.
Der Denker und Der Kuss
Vimeo: Online-Video in Feinkost-Qualität

Vimeo habe ich erst vor kurzem entdeckt; auf den ersten Blick das 37. YouTube-Me-Too, schön webzwonullig gestaltet und so, auf den zweiten Blick aber eine wirklich höchst erstaunliche Video-Plattform. Die beiden kleinen Videos, die ich in letzter Zeit zusammengeschnitten habe - Heat und Go Out - habe ich jetzt auch bei Vimeo eingestellt und siehe da: Die technische Qualität ist erheblich besser als bei YouTube, Sevenload etc. Die Bildqualität ist weniger pixelig, ruckelig und unscharf und - was gerade bei Musikvideos ein entscheidender Vorteil ist - der Ton ist in Stereo!
Damit aber nicht genug ... weiterlesen
Heat - featuring Shereé
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Direktlink zum Video: mp4 | YouTube | Vimeo
Ich habe das Original ein wenig bearbeitet; ich mag das, wenn man immer nur einen Hauch weniger sieht als das, was man eigentlich sehen möchte ... Wer aber dennoch das Original sehen will, den Shereé Tiger Dance, der findet ihn hier im Internet Archive.
Freeze
Frozen Grand Central from ImprovEverywhere on Vimeo.
Zitat:"That is the weirdest thing I’ve ever seen". Alles rund um diese Aktion findet man hier, bei Improv Everywhere.
Zufallscover
Diesmal geht es darum,
- Der Bandname ist der Titel eines zufällig ausgewählten Wikipedia-Artikels.
- Der Name des Albums besteht aus den letzten vier Worten des ersten Zufalls-Zitats auf dieser Seite.
- Das Foto ist das dritte Bild auf dieser - na klar: zufälligen - flickr-Seite.

Ich bin begeistert! Das Foto passt ausgezeichnet in die Chillerstadt. Das verwendete Zitat stammt von niemand geringerem als Simone de Beauvoir - That's what I consider true generosity. You give your all, and yet you always feel as if it costs you nothing. - und der Bandname ist nur einen Klick von Padua entfernt.
Begonnen hat die ganze Geschichte offenbar in dieser flickr-Gruppe.
Und jetzt nehm ich mein Stöckchen und schmeiß es rüber zu Steffi und Florian.




