2008

"Ich schmecke junges Leder ..."

rw

Aaaah! Recht frühreif, aber schon von Charakter! Ein starkes Rückgrat aus Walnuss und Erdbeere - blümerant, aber auf erdige, ehrliche Art. Ein Echo aus Lakritz hallt lange am Zäpfchen nach und seilt sich dann tief in die Speiseröhre ab. Ein Reifeton, der schmeckt wie eine alte Geige, die ein vertrautes Wiegenlied spielt. Der unvermeidliche Pfirsich, der in jedem Roten lungert, aber paniert mit mürbem Keks. Da ist Kerzenfett. Neuschnee. Spekulatius. Wenig Finesse, dafür eine burschikose Säure, die etwas breitschultrig ist an den Kanten, aber korrekt ins Holz nagelt ...

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The best things in life

best_things
[stencilrevolution, via]
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Eliane Elias: Samba Triste

elel
Weiß der Himmel, warum ich euch das so lange vorenthalten habe: Die Links zu Eliane Elias und diesem Video, das mich wirklich für ein paar Minuten den Atem anhalten lässt, habe ich nämlich schon im letzten August rausgesucht. Ich weiß auch nicht mehr, ... weiterlesen
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Frisch getoastet: NoTalkRadio #31



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Jessica Rabbit - untooned

jr-u
Wer sich damals schon gefragt hat, wie Jessica Rabbit wohl in echt aussehen würde (komm, das wollten wir doch alle wissen, gibs zu, oder?), hat jetzt endlich die Möglichkeit, es herauszufinden: Pixeloo hat sie zusammenretuschiert, oder - besser gesagt - „create her with realistic lighting and textures“. Amazing! ... weiterlesen
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Jeff Jarvis: Journalismus im Internet-Zeitalter

Ein kluges Interview mit dem ebenso klugen Jeff Jarvis (Blog, Wikipedia) ist beim Elektrischen Reporter von Mario Sixtus erschienen:

News-Medien werden schrumpfen. Punkt!”, sagt Jeff Jarvis im Interview. Außerdem äußerst Jarvis sich im Gespräch über Verlage, die Web-Communities kaufen, die veränderte Beziehung zwischen Medien und der Öffentlichkeit und erklärt, warum es seiner Meinung nach für Journalisten ein Fehler ist, Social Networks zu ignorieren.

Klicken, sehen und zuhören:

[via]
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Wieso eigentlich „Bockmist“?

hughla
446 Seiten in weniger als 24 Stunden gelesen: Das sagt zwar noch lange nichts über die Qualität eines Buches aus, aber einiges über den Spaß, den ich beim Lesen hatte. Autor ist Hugh Laurie, der mir als bekennendem Dr. House-Fan ohnehin sympatisch ist, und „Bockmist“ ist sein erster und bisher einziger Roman. Warum man das Buch allerdings Bockmist nennen muss - der Roman erschien in Deutschland bereits 1997 unter dem Titel Der Waffenhändler - bleibt mir ebenso ein Rätsel wie die blaue Unterhose, die das Buchcover ziert. Aber der Heyne-Verlag hat sicher einen guten Grund dafür, die Titelgestaltung im Fahrwasser erfolgreicher Bücher vom Modell freigestelltes-Foto-auf-knalligem-Hintergrund-mit-ein-Wort-Buchtitel anzulegen (siehe z. B. Vollidiot, Feuchtgebiete, etc. ). Aber wer wird denn schon ein Buch nach seinem Cover beurteilen? Eben.
Worum es geht, ist schnell erzählt: ... weiterlesen
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Bê live im Bix

Das Thema Film beschäftigt mich ja schon ein ganze Weile, und jetzt gibts auch endlich was Selbstgedrehtes: Am 19. April war ich im Bix beim Konzert von a. k. a. Betina Ignacio und Band (Homepage, Myspace-Seite) und - was soll ich sagen - ich bin immer noch völlig verzaubert. Aber seht selbst:



Wunderbar. So ein kleines Filmchen kann die Atmosphäre dieses ... weiterlesen
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On Air: NoTalkRadio #30



Alle Infos und Links: NoTalkRadio.de
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Rückwärts ist das neue Vorwärts

Weiß ist das das neue Schwarz und Langsam das neue Schnell. Vorwärts und rückwärts gleichzeitig geht auch, das heißt dann Palindrom, ist aber nicht so spannend, wie man vermutet, außer bei Anna.
Wenn aber jemand etwas rückwärts tut, um es nachher wiederum rückwärts ablaufen zu lassen (rückwärts-rückwärts also, was dann aussieht wie vorwärts, klar?), dann gehört er zu den Sensei Studios und hat einen faszinierenden kleinen Film daraus gemacht:
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Jetzt kommt Werbung

eink
Seit einigen Wochen schon unterhält uns Alex vom Tellerrand mit den schönsten, schrägsten, schlimmsten oder sonstwie bemerkenswertesten Corporate Anthems, auch Firmenhymnen oder einfach Firmensongs genannt. In wenigen Tagen geht nun die Werbeparade online, die das ganze Elend in seinem vollen Ausmaß die ganze Vielfalt dieser oft sehr eigenen, aber manchmal auch erstaunlich guten Songs darstellt und in ein Ranking bringt, wie sich das eben für eine anständige Hitparade gehört. Dazu hat er mit Norman eine Jury einberufen, der - neben mir - auch noch die Kollegen Jürgen, Mike und der Dübel anzugehören die Ehre haben ... weiterlesen
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Klammer auf:

sptz
Ich muss ab und zu mal nachsehen, ob es diese Seite noch gibt, so selten, wie ich gerade chillerstadte. Ja, es gibt sie noch. Schön. Und irgendwann hab ich dann bestimmt auch wieder Zeit, mich ein bisschen länger hier aufzuhalten. Wenn ich nicht so sehr mit Arbeit und Leben beschäftigt bin. Es sind noch Songs in der Pipeline ... Klammer zu.
(PS: 2008 wird bestimmt spitze. Ist auch nur 4 km entfernt.)
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Klar.

Klar: Jan Delay kann nicht singen. Weiß man. Weiß er selbst. Aber dafür, dass er nicht singen kann, singt er verdammt cool; dieser Song hat heute meinen Abend gerettet (ein Abend am Schreibtisch ...):
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Privatprivat und öffentlichprivat

privat
Es ist ein Dilemma. Es liegt mir nämlich auf der Zunge - nein, falsche Metapher, vielmehr geht es ums Das-Herz-nicht-auf-der-Zunge-tragen-wollen (holprig, aber als Metapher schon besser). Denn es gäbe so viel zu sagen, so viel ist passiert. Aber das alles hier ins Blog zu schreiben wäre nun doch zu - hm - unprivat. Dabei sind es doch gerade die privaten Momente, die Ansichten und ganz subjektiven Einsichten, die ein Blog interessant machen; die besten YouTube-Links findet ihr schließlich auch woanders.

Ich habe das noch nicht gelöst. Vielleicht denke ich mir ein Alter Ego aus und lasse ihn - fiktiv und verschlüsselt natürlich - das erleben, was ich hier nun doch nicht ausplaudern möchte. Mal sehen, wahrscheinlich nicht.
Jetzt muss ich noch ein bisschen über das Privatprivate und das Öffentlichprivate nachdenken. Vielleicht schreib ich auch bald mal wieder was ins Blog. Ja, mir gehts gut.
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Der Denker und Der Kuss

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Aus der Reihe „Ideen zum Niederknieen“: zweimal Rodin auf einem Plakat der Design-Agentur The Chase für einen Online-Dating-Service.
[via]
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Vimeo: Online-Video in Feinkost-Qualität

vim
Vimeo habe ich erst vor kurzem entdeckt; auf den ersten Blick das 37. YouTube-Me-Too, schön webzwonullig gestaltet und so, auf den zweiten Blick aber eine wirklich höchst erstaunliche Video-Plattform. Die beiden kleinen Videos, die ich in letzter Zeit zusammengeschnitten habe - Heat und Go Out - habe ich jetzt auch bei Vimeo eingestellt und siehe da: Die technische Qualität ist erheblich besser als bei YouTube, Sevenload etc. Die Bildqualität ist weniger pixelig, ruckelig und unscharf und - was gerade bei Musikvideos ein entscheidender Vorteil ist - der Ton ist in Stereo!
Damit aber nicht genug ... weiterlesen
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Lily


Lily Time-Lapse in HD von danLinfield bei Vimeo.
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Heat - featuring Shereé

Ein neues Video zu einem Song, der schon etwas älter ist: Heat.
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Direktlink zum Video: mp4 | YouTube | Vimeo

Ich habe das Original ein wenig bearbeitet; ich mag das, wenn man immer nur einen Hauch weniger sieht als das, was man eigentlich sehen möchte ... Wer aber dennoch das Original sehen will, den Shereé Tiger Dance, der findet ihn hier im Internet Archive.
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Freeze

Manche Ideen sind so einfach und so grandios, dass man niederknieen möchte; "Free Hugs" gehört für mich dazu und ebenso das, was ich heute bei Spreeblick gesehen habe: New York, Grand Central Station. Auf ein vorher verabredetes Zeichen halten über 200 Leute gleichzeitig in ihrer Bewegung inne. Nur die Nicht-Eingeweihten bewegen sich weiter und wundern sich. Klingt komisch? Ist aber faszinierend:

Frozen Grand Central from ImprovEverywhere on Vimeo.
Zitat:"That is the weirdest thing I’ve ever seen". Alles rund um diese Aktion findet man hier, bei Improv Everywhere.
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Zufallscover

Heute Nacht kam mal wieder ein Stöckchen angeflogen, und wieder kam es von Marc aus dem Konferenzraum (ja, genau, jener Marc, der mich überhaupt erst dazu gebracht hat, mit diesem Blog anzufangen, hier).
Diesmal geht es darum, dass das Leben die besten Geschichten schreibt dass der Zufall die besten Plattencover gestaltet. Und zwar nach folgenden Spielregeln:
Dann muss man das Ganze nur noch ordentlich zusammenkleben und so siehts aus:

stoeckchen-cover

Ich bin begeistert! Das Foto passt ausgezeichnet in die Chillerstadt. Das verwendete Zitat stammt von niemand geringerem als Simone de Beauvoir - That's what I consider true generosity. You give your all, and yet you always feel as if it costs you nothing. - und der Bandname ist nur einen Klick von Padua entfernt.
Begonnen hat die ganze Geschichte offenbar in dieser flickr-Gruppe.
Und jetzt nehm ich mein Stöckchen und schmeiß es rüber zu Steffi und Florian.
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P!nk (2)

Ach komm, die ist schon wirklich klasse:


Klasse? Sag ich doch.
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