2007

Stille

stille-kl
Ich mag diese Momente der Stille. Wenn der Tag Platz für die Dunkelheit gemacht hat, wenn das Haus schläft und auf der Straße nur noch ein paar Übriggebliebene unterwegs sind; von hier sieht es so aus, als wären sie sich dessen bewusst: die Fußgänger, mit eingezogenem Kopf und ziemlich schnellem Schritt und die paar Autos, die doch schon längst zuhause sein wollten ... weiterlesen
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Go Out - The Venus Video

Jetzt gibts auch ein Video zu Go Out:

Direktlink zum Video: mp4 | YouTube | Vimeo

Vor einiger Zeit bin ich beim Stöbern im Internet Archive auf den Film Voyage to the Planet of Prehistoric Women gestoßen; schon der Titel ist klasse. Der Film hat auf den ersten Blick - jedenfalls aus heutiger Sicht - einen ähnlichen Reiz wie etwa die Bügeleisenraumschiffe in Flash Gordon von 1936, ist allerdings gut 30 Jahre jünger. Statt Wissenschaftlern in kurzen Hosen und Außerdischen, die aussehen wie aus Asterix gibt es hier eben Frauen in Muschel-Bikinis und einen heiligen Gummi-Pterodactylus, ... weiterlesen
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Norbert Kujus: Christmas Special auf NoTalkRadio

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Mir fällt es enorm schwer, die Vorweihnachtszeit als solche zu genießen. Am Jahresende kommt immer so viel zusammen, was auf jeden Fall und ganz dringend und aber auch noch vor Weihnachten und ganz wichtig erledigt muss, dass ich jedes Jahr mit mehr oder weniger tief hängender Zunge den 24. Dezember erreiche. Um mich dennoch angemessen auf das Frohe Fest einzustimmen, habe ich daher nochmal die Folge #21 von NoTalkRadio ausgegraben; dort habe ich vor etwa einem Jahr Norbert Kujus vorgestellt ... weiterlesen
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Neuland

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Ich habe gerade erst angefangen, die Band Sigur Rós für mich zu entdecken, aber ich bin überwältigt von der Kraft und der Intensität dieser Musik. Das sind Songs, die man sich nicht mal eben so nebenbei reinlaufen lässt, die nicht einfach so „gefallen wollen“, manche sind im wahrsten Sinne zum Weinen schön, einige verstörend und alle sehr eigen. Große Musik, große Gefühle, große Bilder ... weiterlesen
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Schon wieder: die wunderbare Judith Jahn

ju480
Vor ein paar Tagen kam eine E-Mail von Jörn Daberkow, dem Chefredakteur des Online Musikmagazins Musician’s Life, in der er die wunderbare Judith Jahn und mich fragte, ob er Judith’s Song „Schon wieder“ auf seinem privaten Blog Ray Talk vorstellen dürfe. „Na klar“ haben wir gesagt, und so war’s dann auch (da und dort).
Für mich ist dieser Song immer noch etwas ganz besonderes, und dies aus verschiedenen Gründen ... weiterlesen
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Doo-doop, doo-bajudn-doo-doop

Groove Society
Die Suche nach neuen Songs für NoTalkRadio kann man sich ungefähr so vorstellen wie die Arbeit eines Trüffelschweins Perlentauchers. Und dann kommt es vor, dass man auf eine Perle stößt, die man leider liegen lassen muss. Tragisch, sowas. So ist es mir heute passiert, als ich bei Garageband unterwegs war und dort auf Groove Society gestoßen bin, eine sechsköpfige A Cappella Formation aus Aurora, Colorado. Und ich kann nur empfehlen: hier klicken und dann rechts bei den „Songs“ mal reinhören ... weiterlesen
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Wikisupport

wikim
Ich weiß nicht, wie oft ich pro Woche mal schnell was in der Wikipedia nachschau, oft genug jedenfalls, um den aktuellen Spendenaufruf abzunicken:

Sie kennen Wikipedia als eine Website, die Ihnen bei fast allen erdenklichen Fragen weiterhilft. So geht es vielen. Mittlerweile zählt Wikipedia zu den zehn am häufigsten aufgerufenen Internetangeboten weltweit, und entsprechend viel Energie muss die Wikimedia-Foundation in den Betrieb der technischen Infrastruktur für die umfangreichste Enzyklopädie aller Zeiten stecken. Aber der Betrieb der Wikipedia-Server deckt nur einen kleinen Teil unserer Aufgaben ab [...]

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Die Auflösung des Bücherrätsels

Wochen später: Höchste Zeit, endlich mal das Bücherrätsel aufzulösen:

Der romantische Egoist
Alles vermischt sich: die Länder, die Menschen, die Jahre, die Körper.
stammt aus Frédéric Beigbeder: Der romantische Egoist; ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf dieses Buch gekommen bin. Ich glaube, es ist mir beim Stöbern im Buchladen in die Hände gefallen. Es handelt vor allem von Sex und Nachtleben, dargestellt in der Form eines Tagebuchs. Wenn ich es nicht im Urlaub gelesen hätte, wo ich sowieso maximal entspannt war und reichlich Zeit hatte, hätte ich es wahrscheinlich nach spätestens 30 Seiten wieder weggelegt. Und doch: Zwischen all diesen nicht enden wollenden und unendlich eitlen Weiber- und Saufgeschichten stecken immer wieder echte Perlen; ... weiterlesen
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9. März 2008, 20.00 Uhr:


... heute waren die Tickets in der Post. :-)
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ifranz.tv featuring „Rain“

Alexx von ifranz.tv hat meinen Song „Rain“ als Video interpretiert.
(Sag ich doch: Regen klingt nicht nur gut, sondern sieht auch noch gut aus!)


Video Download: Quicktime M4V AppleTV-Ready | Rain: MP3

Vielen Dank dafür! Mit ifranz.tv war Alexx nicht nur einer der ersten Video-Blogger überhaupt in Deutschland, sondern ist auch heute noch ausgesprochen aktiv und engagiert in der Podcast-Szene unterwegs. Und so wurde er in diesem Jahr völlig zu Recht mit dem Podcast-Award ausgezeichnet.
Ich bin ein großer Fan von gemeinsamen Projekten dieser Art, sei es mit Musikern wie Judith, Marc oder Michael, mit Podcastern wie Norman, Jürgen, Florian oder Deef oder eben jetzt mit Alexx. Macht echt eine Menge Spaß! (Und da wir alle keinen Cent daran verdienen, ist das mit der „Abrechnung“ auch immer ganz einfach. ;-)
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Das Satz-aus-der-Mitte Bücherrätsel

buch
Ja, super, heute gibts was zu gewinnen: Über den Anfang eines Buches, den jeweils ersten Satz, sind schon ganze Bücher geschrieben worden, ebenso darüber, wie man ein Buch beendet; famous last words kann man sogar auf CD kaufen. Aber was ist mit der schweigenden Mehrheit, den zahllosen Sätzen irgendwo in der Mitte eines Buches? Unzitiert, ungeliebt, irgendwo zwischen Anfang und Ende, in der Dunkelheit zwischen den Buchdeckeln, gelesen, vergessen, ein Trauerspiel. Aber damit ist jetzt Schluss. ... weiterlesen
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Mamaburger

Baby, der hier ist nur für dich:
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Wieder da.

sommerp
Als bekennender Urlaubsmuffel bin ich doch jedesmal überrascht, wie schön es woanders ist - wenn man sich dann wirklich mal eine richtige Auszeit nimmt, so mit Koffer packen, Flugzeug fliegen, Strand und was man da im Urlaub eben sonst noch so macht. Dieses Jahr wollte ich mal herausfinden, ob diese zweifelhaft beleumundete Balearen-Insel wirklich „eigentlich ganz schön“ ist. („Eigentlich ganz schön“ sagt man immer dann, wenn man betonen möchte, dass man an keinerlei Veranstaltungen teilgenommen hat, bei denen man im Kollektiv alkoholische Getränke aus Putzeimern zu sich nimmt. Hab ich gehört.) Und jetzt ... weiterlesen
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So ähnlich wie Julie London

Zu Last.fm kann man eine Menge erzählen (mach ich auch noch, aber nicht jetzt). Heute gibts einfach ein bisschen Musik:
„Ähnliche Musik wie
Julie London:
Julie London (September 26, 1926–October 18, 2000) was an American singer and actress. Best known for her smoky, sensual voice, as a singer she was at her peak in the 1950s; her acting career lasted more than 35 years, ending with the role of nurse Dixie McCall, RN, on the TV show Emergency! (1972–1979).
Also bitte auf den Pfeil in der Mitte drücken, den obersten Knopf des Smoking-Hemds öffnen und genießen.

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Ganz neu, ziemlich geheim und sehr konspirativ ...

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Am 30.9. geht’s los: Steffis und Florians neuer Podcast, T.a.T.o.r.T., Ein Podcastkrimi. Über den genauen Tathergang ist bislang wenig bekannt, nur so viel:

In Langenfeld, einer Kleinstadt irgendwo in Deutschland, wird am Stadttheater eine Leiche gefunden. Die Kommissarin Eva-Charlotte Breitner und ihr Assistent Björn Jakobs übernehmen den Fall ...

Mehr weiß ich bis heute auch nicht. Außer dass ich die Jingles für den Podcastkrimi produziert habe, zum Beispiel den hier:






Aus für gewöhnlich gut informierten Kreisen ist mittlerweile auch die Adresse für den Podcast-Feed durchgesickert. Im Moment werden wir noch mit einem kurzen Teaser hingehalten, aber - wie gesagt: am 30.9. geht’s los. Ich hol schon mal den Wagen.
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The Cover Art of Blue Note Records, Vol. 1

bluenote-buchtitel
Wenn ich von all meinen Design-Annuals, Fotografie-Büchern, Best-of-Soundso-Bildbänden und sonstigen Coffee-Table-Prachtstücken nur ein einziges mitnehmen dürfte auf die Insel, dann dieses: The Cover Art of Blue Note Records, Vol. 1. Diese Auswahl von Plattencovern des Labels Blue Note ist wirklich grandios im Hinblick auf Grafik-Design, Art Direction und Fotografie, diese Gestaltung hat auch nach 50 oder mehr Jahren nichts von ihrer Kraft, ihrer Faszination und ihrer Frische verloren.
Mal sehen? Bitteschön: ... weiterlesen
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Auf der Suche nach Schönheit, Sünde, Weisheit und Sex

© von-rotwein/caepsele
Wer googelt wo nach was? Das Zeitmagazin Leben hat untersucht, aus welcher Region Deutschlands die meisten Suchanfragen zu bestimmten Worten kommen. So ergibt sich eine Landkarte der Wünsche Suchbegriffe, die viel Raum für Schlussfolgerungen und Spekulationen bietet. Interessant ist’s allemal. (Grafik: von-Rotwein/Caepsele)
(Ja, ich gebe zu, dass ich diesem Eintrag auch eine weniger reißerische Überschrift hätte geben können. Aber die Versuchung war einfach zu groß.)
[via]
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Abend ...

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... in der Chillerstadt.
Heute, 21:07 Uhr: ... weiterlesen
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Für die Insel: My Ever Changing Moods

Foto: Sevenload.de / Wüli
Ab heute gibts eine neue Rubrik hier im Blog: „für die Insel“. Da sammel ich schon mal ein paar Dinge ein, die ich auf jeden Fall und unbedingt mitnehmen muss, wenn ich irgendwann den Koffer packe. Unentbehrlich ist zum Beispiel dieser Song (und noch ein paar andere, aber schließlich muss ich mich ja auf das Nötigste beschränken) von Style Council:


(das weiße Dreieck ist der PLAY-Knopf; einfach drücken und freuen!)
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Delivery


Kurz, wunderbar, 3D-animiert: Till Nowak: „Delivery“ (2005) - hier gibts den Film nochmal in deutlich besserer Bild- und Tonqualität; außerdem Interviews, „Behind The Scenes“, Standbilder, DVD und vieles mehr.
(Musik: Andreas und Matthias Hornschuh)
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Popticker und Poptickerpod

Foto: Sevenload/Wüli
Höchste Zeit, dass ich mal auf einen meiner derzeitigen Lieblingspodcasts hinweise: den Poptickerpod. Ich glaub, ich bin durch Blogspiel darauf aufmerksam geworden, jaja, doch, das wars: die Episode mit dem BUMM TSCHACK (Direktlink zum mp3). Wunderbar. Und genauso wunderbar ist, dass man die Originaltexte auf David Gieselmanns Popticker nachlesen kann (oder auch schon vorher lesen kann), denn da kommen sie her, famos vorgelesen von Stimm und Truppi.

Herr Gieselmann erklärt neben dem täglichen Stück Popkultur im Poptickerlexikon die wirklich wichtigen Begriffe des Genres, schafft die Verschmelzung von Tanz und Sprache bei "Musikvideos lesen" und wagt sogar den Versuch einer Kategorisierung von Musikvideogenres, als da wären "Situatives Singen", ... weiterlesen
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Wie geht es Ihnen?

Prima!
In meiner kurzen Polemik über die billigste aller Ausreden habe ich sie bereits kurz erwähnt: die Konventionen, die unser tägliches Miteinander regeln. Vielleicht gehört das hier aber auch eher in die Welt der inhaltsleeren Sprachfüllsel. Egal, heute wird es schon wieder polemisch: Ich finde es höchst seltsam, dass jeder so tut, als sei er ernsthaft um das Befinden ausnahmslos aller seiner Mitmenschen besorgt. Wie sonst ist die Frage zu verstehen, die einem ständig um die Ohren saust: „Wie geht es Ihnen?"

Erwartet jemand ernsthaft eine aufrichtige Antwort? Nein, ich weiß, ich frag ja auch nur deshalb so spitzfindig, weil es mir - abhängig von der Tagesform - gelegentlich ein wenig auf den Kittel geht. Zur Strafe trompete ich dann ein gutgelauntes "Prima!" durchs Telefon und ... weiterlesen
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Keine Zeit.

foto: pixelio.de - Reinhard Latzke
Heute steht mir der Sinn mal wieder nach ein wenig Selbsterkenntnis. Da ich aber davon ausgehe, dass ich nicht der einzige bin, dem es so ergeht, lasse ich das persönliche „ich“ beiseite und verallgemeinere mal ganz schamlos zum alles und alle umfassenden „man“:

Woran liegt es eigentlich, dass man mit dieser billigsten und einfallslosesten Ausrede von allen – „ich hatte leider keine Zeit“ - fast immer so mühelos und ungeschoren davonkommt? Dinge, die in zehn Minuten, höchsten zwei Stunden locker zu erledigen wären (na gut, vielleicht auch ein wenig mehr, aber darauf kommt es nicht an), scheitern an vorgeschobenem Zeitmangel. Lachhaft.

Tatsache ist, dass „keine Zeit“ in Wirklichkeit die geringste Rolle spielt. In Wahrheit ... weiterlesen
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So gehts doch auch - Teil 2

Great Britain sucht den Superstar - unbelievable:


EDIT: Ich habs mir gerade nochmal angesehen - GÄNSEHAUT! Also meine Bittebittebitte an die Leser, die die ganzen YouTube-Filmchen nicht mehr sehen können: einmal klicken, zuhören, weinen, freuen. Bitte. Danke ... weiterlesen
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Gruppenfoto

72bands
Ja, so siehts aus: In diesem Bild sind 74 Band-Namen versteckt (größeres Bild nach dem KLICK), z.B. Pet Shop Boys, Guns'n'Roses, Matchbox 20, Gorillaz, Scissor Sisters, Smashing Pumpkins, Blur, usw. ... Das Bild stammt aus der „Virgin Digital Competition“.
Und jetzt viel Spaß mit den restlichen 67!
(Wer wirklich überhaupt nicht weiterkommt, findet was in den Kommentaren. Aber erst selbst suchen!)
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Maxim Biller: Liebe heute

Maxim Biller: Liebe heute
Ich bin auch einer von denen, die bei dem Namen „Maxim Biller“ sofort rausplatzen „Ah, kenn ich: TEMPO, ’100 Zeilen Hass‘.“ Aber die TEMPO ist seit über 10 Jahren Geschichte und all seine Bücher sind unbemerkt an mir vorübergezogen. Wenn ich mal durch Zufall einem seiner Texte in der Zeitung oder einem Magazin begegnet bin, hab ich mich zwar gefreut, ihn dann aber gleich wieder vergessen. Bis ich auf Liebe heute gestoßen bin. Kurzgeschichten über Beziehungen, die weitab vom Klischee und erst Recht vom Happy End existieren; Momentaufnahmen von Menschen, die sich finden um sich zu verlieren, herausgeschnitten aus einer Wirklichkeit, die sich so wohl niemand von uns wünscht, die aber ... weiterlesen
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Urlaubsvertretung im Podcastcafé

Podcastcafé

podclogo
Einer meiner Lieblings-Podcasts ist ja immer noch das Podcastcafe von Jürgen Schlund. Jede Woche präsentiert er dort Songs und Bands aus der Welt der Podsafe Music. Man spürt einfach die Begeisterung und die Leidenschaft, mit der er bei der Musik ist und die Sorgfalt, mit der er seine Sendungen vorbereitet. Als Jürgen mich fragte, ob ich für ihn eine Folge „Urlaubsvertretung“ mache, hab ich selbstverständlich sofort zugesagt, schließlich ist das Podcastcafe mittlerweile eine echte Institution in der Podcastlandschaft. Was ich da so gemacht habe, hört ihr im Podcastcafe #79 (Direktlink zum mp3) ... weiterlesen
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P!nk

Auf dem aktuellen Album von P!nk gibts mindestens zwei Songs, die man gar nicht oft genug hören kann: "Who Knew" und "Dear Mr. President". Und ein Eintrag in Ursis Blog hat mich nochmal daran erinnert.
"Dear Mr. President" ist P!nks Einladung an Mr. Bush, bei einem gemeinsamen Spaziergang mal das Eine oder Andere zu besprechen, so ganz offen, z. B.

What do you feel when you see all the homeless on the street?
Who do you pray for at night before you go to sleep?
What do you feel when you look in the mirror?
Are you proud?

Und zu diesem Song hat Phillygrrl ein sehr sehenswertes Video geschnitten:


"Who knew" - ... weiterlesen
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Damals

eur
Ich bin gerade von einem Ausflug zurückgekommen, von einem Abstecher in ein paar - hmmm - ungefähr so knapp 20 Jahre alte Fotokisten. Du lieber Himmel, ach du meine Güte, gibts-doch-gar-nicht-sowas: fremde, längst vergessene (na gut, nicht unbedingt vergessene, aber schon ziemlich verblasste) Welten tun sich da auf. Frisuren und Klamotten, an die man sich nur unter einigem Widerstand erinnern möchte („Bin ich das? Nee ... Was hab ich denn da an? Und diese Frisur ...“). Aber: Hey! Das waren die Achtziger! Das war ... weiterlesen
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JUSTICE - D.A.N.C.E.

Ich überleg noch, was ich cooler find: den Song oder all die T-Shirts?

So gehts doch auch.

schi
Dienstag, gleich viertel nach elf, halbdunkel, Fernseher aus. Draußen ist es still, es hat aufgehört zu regnen. Über Airtunes läuft Jeanette Lindström (mal wieder), neben mir auf dem Sofa liegt der Hund und schnarcht. Alles in allem gar kein schlechter Abend.
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myspace.com/chillerstadt

ch-my
Ja, jetzt dann doch: Nachdem ich mich lange Zeit gefragt habe, warum eine Band überhaupt eine Seite bei Myspace braucht - wo doch sowieso jede Band ihre eigene Website hat - hab ich dort jetzt doch mal eingecheckt: myspace.com/chillerstadt.
Mit NoTalkRadio, dem Podcast, in dem ich die Musik „der anderen“ spiele, bin ich da ja schon länger vertreten, weil ich dort gut recherchieren und Kontakt zu neuen Bands aufnehmen kann. Und irgendwann ist der Groschen dann gefallen: „Äh, Moment, ich bin doch auch eine Band ...“
Also, mal schaun, was sich dort tut.
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Beatboxing

Beatboxing nennt man das Erzeugen von Schlagzeug- und Perkussions-Geräuschen mit dem Mundraum. Klassische Gesangsstile und Vokaltechniken befassen sich vor allem mit den Vokalen. Beim Beatboxing liegt der Fokus dagegen auf den klanglichen Möglichkeiten der Konsonanten [...]


Das kann man wohl sagen. So zum Beispiel:



[via]
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Jeanette Lindström

Jeanette Lindström; Photo: Patric Leo
Ich bin vor einiger Zeit auf eine Sängerin aufmerksam geworden, die mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat. Wenn es auch nicht Liebe auf den ersten Blick Eindruck, so doch auf den zweiten war.

Ich glaube, das war damals eine dieser iTunes Empfehlungen Modell „Wenn Ihnen dies gefällt, dann könnte Ihnen auch das gefallen“. Jedenfalls war iTunes der Meinung, dass mir das Album Walk von Jeanette Lindström gefallen könnte. Und das war absolut richtig. Warum Walk allerdings im Genre „Pop" einsortiert ist, ist mir ziemlich unklar. Denn für das Pop-Ohr ist Walk viel zu schwierig. ... weiterlesen
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An eine, die vorüberging

frau
Der Straßenlärm betäubend zu mir drang.
In großer Trauer, schlank, von Schmerz gestrafft,
Schritt eine Frau vorbei, die mit der Hand gerafft,
Den Saum des Kleides hob, der glockig schwang.

Anmutig, wie gemeißelt war das Bein.
Und ich, erstarrt, wie außer mich gebracht,
Vom Himmel ihrer Augen, wo ein Sturm erwacht,
Sog Süße, die betört, und Lust, die tötet, ein.

Ein Blitz ... dann Nacht! - Du Schöne, mir verloren,
Durch deren Blick ich jählings neu geboren,
Werd ich in Ewigkeit dich erst wiedersehn?

Woanders, weit von hier! zu spät! soll’s nie geschehn?
Dein Ziel ist mir und dir das meine unbekannt.
Dich hätte ich geliebt, und du hast es geahnt!


Baudelaire_sign
Dieses Gedicht ist vor ungefähr, hmm, neun oder zehn Jahren auf meinem Schreibtisch gelandet. Und es ist hängengeblieben (im Kopf, nicht auf dem Schreibtisch).
Eigentlich allerhöchste Zeit, mal mehr von ihm zu lesen, z.B. hier oder gleich hier. Und alles Gute zum Geburtstag, Monsieur!
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Marvellous! Brilliant! Excellent!

disn
Das Englische funktioniert ja in vielerlei Hinsicht anders als das Deutsche. Während wir uns mit der-die-das rumärgern müssen, entspannt man sich im Englischen mit einem „the“, bei dem man allenfalls über das „th“ stolpern kann. Dass im Englischen aber nicht alles so einfach ist, zeigt uns Scot W. Stevenson in seinem sehr empfehlenswerten Blog USA erklärt – Der faktische Hintergrund, freundlich erklärt; zum Beispiel warum „good“ noch lange nicht gut genug ist, was eine little white lie ist ... weiterlesen
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Dressed Up As Life

Dressed Up As Life
Ab und zu darfs ein bisschen mehr sein: Obwohl meine eigene Musik zum Headbangen wohl denkbar ungeeignet ist, hab ich ja durchaus was übrig für ein ordentliches Brett. Und der Song „All The Same“ von den Sick Puppies hats mir wirklich angetan, seit ich ihn in dem „Free Hugs“ Video gehört habe (bitte unbedingt anschauen!). Eine Live-Version davon findet man übrigens bei Rehearsals.com.
Die Single gibts schon seit einiger Zeit bei iTunes, das Album war angekündigt für April 2007. Und jetzt ist es da! ... weiterlesen
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Was für eine großartig schöne Idee:


... mit einem großartigen Song von den Sick Puppies.
[via]
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Renaissance ...

viergew
... eines Süchtigmachers aus früher Kindheit: Vier gewinnt. Sogar das knallende Geräusch der Plastik-Chips ist ganz gut getroffen.
[via]
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Zum ersten und zum letzten Mal

himmel
Ist euch das schon mal aufgefallen? Man weiß meistens ziemlich genau, wenn man etwas zum ersten Mal tut. Aber nicht, wann zum letzten Mal. Und vor allem ist man sich dessen meistens nicht bewusst.

Du erinnerst dich genau, wann du deine Freundin zum ersten Mal geküsst hast. Aber dass du nie mehr in das Café gehen wirst, in dem du vor 20 Jahren fast täglich warst, wusstest du nicht, als du damals die Tür hinter dir zugezogen hast.
Das erste Mal fahrradfahren ohne Stützräder ist ein Triumph ohne gleichen, wann du aber das letzte Mal von einem Motorrad steigst? Keine Ahnung.

Unterwegs begegnen dir tausend Leute, die meisten nur flüchtig, manche begleiten dich ein Stück. Die wenigen, die dir wirklich viel bedeuten, siehst du auch irgendwann zum letzten Mal. Und weißt es nicht.

Und die Moral von der Geschicht’? Nutze den Tag und sag denjenigen, die du magst, dass du sie magst.
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"Ladies and gentlemen! We are The Police … and we are back!"


Danke! Endlich! Das ist die gute Nachricht des Tages, ach, was sag ich, des Jahres! Mindestens.
Was die drei nach ihrer Trennung so getrieben haben, war zwar zum Teil ganz okay, reicht aber meiner Meinung nach nicht mal annhähernd an das heran, was sie als The Police auf die Beine gestellt haben. Dieser eigenartige Mix aus Rock, Punk, New Wave, Ska und wasweißichnochalles war sicherlich einzigartig, ... weiterlesen
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Der Meister

patm
Es gibt mindestens drei zwingende Gründe, Pat Metheny großartig zu finden:
- die quergestreiften Shirts,
- die Frisur,
- seine Art, Gitarre zu spielen.
Ich habe ihn zum ersten Mal 1985 live gehört, das war die Zeit, als David Bowie gerade mit einer Gesangsversion von „This is not America“ in den Charts unterwegs war. Der Song stammt aus Methenys Filmmusik zu „The Falcon and the Snowman“; der Film ist wirklich sehenswert, die Musik dazu ist für mich ... weiterlesen
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Die Platte des Jahres 2006

dzundk
Den Titel „Platte des Jahres“ darf man nicht leichtfertig vergeben, dessen bin ich mir bewusst. Aber nach reiflicher Überlegung und mehrfacher Durchsicht der Neuanschaffungen des Jahres 2006 bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Titel an „Gran Riserva“ von Dzihan & Kamien geht. (Vielen Dank für den Tipp, Marc.)
Wenn ich Songs aus den Genres NuJazz, Electronica, Chillout, Lounge etc. höre, denke ich oft „Toller Sound, aber wann beginnt der Song?“ Mag sein, dass ich da etwas altmodisch bin, aber nach meiner Auffassung von Songwriting besteht ein Song aus ... weiterlesen
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Luxus

Luxus?
Mir ist aufgefallen, dass meine Auffassung von „Luxus“ doch erheblich von dem abweicht, was man so allgemein darunter versteht. Die Wikipedia zum Beispiel spricht da ein klares Wort:

Luxus (v. lat.: luxus = Verschwendung, Liederlichkeit, (eigentlich) „üppige Fruchtbarkeit“) bezeichnet Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche über das übliche Maß (den üblichen Standard) hinausgehen bzw. über das in einer Gesellschaft als notwendig und - zum Teil auch - für sinnvoll erachtete Maß.

(„Üppige Fruchtbarkeit“ find ich besonders gut ...) Nein, für mich stellt sich Luxus anders dar. Ich könnte es unter den Begriffen „Zeit“ und „Freiheit“ zusammenfassen: ... weiterlesen
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Johnny Trouble

jt_header
Es war echt sackkalt, als wir heute Mittag die Königstraße runtergelaufen sind. Und doch waren wir plötzlich sicher, dass wir mindestens in Memphis/Tennessee gelandet sind. Denn The Johnny Trouble Trio haben in der Fußgängerzone gespielt. Einfach so. Als hätten sie mal eben den großen Teich und mindestens 40 Jahre übersprungen. Da ist es dann auch egal, dass draußen minus 4 °C sind (und dass Johnny Trouble tatsächlich aus dem Ländle kommt). Wers nicht glaubt hört selbst, zum Beispiel bei Myspace (hier oder hier) oder direkt bei Johnny.
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Das Interface von morgen. Oder übermorgen.

Kann ich das bitte sofort haben?
Multi-Touch Interaction Research by Jeff Han

[via Ursi]
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John Groves: akustische Identität

2007-01-16 21-06-26
„Markenidentität ist visuelle Identität plus akustische Identität.“ Der Vortrag von John Groves, der im Rahmen der TYPO Berlin 2005 aufgezeichnet wurde, macht deutlich, welche Rolle Musik und andere akustische Signale in unserer Wahrnehmung von Marken spielen. John Groves ist Musiker und Chef von Groves Sound Branding und hat viele dieser auditiven Identitäten gestaltet.
Außer dem Video empfehle ich einen Blick auf die Website. Richtig lecker, sowohl für Musiker als auch für Designer ein Genuss, finde ich.
[via Fontblog]
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Kaffee-Stöckchen

Prolog: Ich blogge doch gar nicht! Und trotzdem wirft mir Marc ein Stöckchen zu, zu einem Thema, über das man Romane schreiben könnte (wenn man unbedingt will). Also dann: Ich nehme es auf und rühre mal kräftig damit herum:
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Da denkt man an nichts böses, fragte sich gerade, ob man nun nochmal den Sartre zu Hand nähme oder doch lieber noch ein wenig durch den Winter, der ein Sommer sein will, flaniere, da plötzlich - ZACK! - ereilt einen die ehrenhafte Pflicht, über intimste Gewohnheiten Auskunft zu geben. Nun denn, dann soll es so sein:

kaffeebohnen2
Während der Mensch als solcher und per se wohl Wasser und Brot für das absolut lebensnotwendige Minimum hält, so muss ich diese Liste um „Kaffee“ erweitern. Ganz klar. Wobei ich sicher nicht zur Gourmet-Fraktion gehöre, die nicht nur Namen und Stammbaum der Kaffeebohne ihres Vertrauens detalliert benennen kann, sondern auch Herkunftsort, Hanglage, Vornamen und Sozialversicherungsnummer des fair gehandelten Kaffeelandwirts, Bouquet, Abgang und vieles andere mehr ... weiterlesen
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