Über die Lust, zu spät ins Bett zu gehen

Notiz vom 5. Dezember 2008 in Leben | 2 Kommentare

Foto: flickr.com/onkel_wart (off)

Ich weiß nicht woran es liegt, dass ich regelmäßig – wider jede Vernunft – zu spät ins Bett gehe. Doch, ich weiß es: Es gibt jeden Abend noch 1.000 tolle Sachen, die ich jetzt noch dringend machen oder lesen oder erledigen oder ausprobieren oder herausfinden oder wissen muss. Um die Uhrzeit klingelt kein Telefon mehr, es ist Ruhe im Haus, die Mails, die jetzt noch kommen sind meistens private und Fernsehen ist eh schon lange kein Thema mehr (na gut, mal abgesehen von Dienstag, 21.15 Uhr, RTL). Die besten Voraussetzungen also, um mal in aller Ruhe durchzulesen, was der Feedreader eingesammelt hat, endlich mal Die Zeit durchzusehen – schließlich erscheint heute schon die neue, endlichendlich noch mal Musik zu machen und so weiter und so fort. Dabei immer wieder der Blick auf die Uhr: Oh Mann, schon wieder so spät, morgen um 6.15 Uhr ist die Nacht rum … egal.

Dass ich die Nacht mag, hab ich ja hier schon mal kurz erwähnt. Dass der Morgen danach meistens so früh und immer so zwangsläufig kommt, ist ein Problem, das ich noch nicht gelöst habe. Dafür muss ich mir mal einen Abend Zeit nehmen …



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Auf der Suche nach Schönheit, Sünde, Weisheit und Sex
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2 Kommentare

  1. b@ss
    7. Dezember 2008

    Ich kann uneingeschränkt nachvollziehen, was Du meinst. Ich bin gerade auch noch sehr beschäftigt…

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  2. Götz
    14. Dezember 2008

    Was soll ich sagen? Ich nenne das bei mir: Der Nachtfalke. Und suche immer noch ne DVD der Serie 🙂
    Insomnia is my second name.

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